Rürup-Rente

BasisRente

Versicherungsumfang

Die Regelungen des Alterseinkünftegesetzes sollten in der Vorsorgeplanung berücksichtigt werden

Das Alterseinkünftegesetz hat wesentliche Rahmenbedingungen für die Altersvorsorge neu geregelt. Es erfolgt eine nachgelagerte Besteuerung der gesetzlichen Rentenleistungen im Alter. Durch diese Besteuerung der gesetzlichen Rente wird die Differenz zwischen dem Nettoeinkommen während der Berufstätigkeit und der späteren gesetzlichen „Netto“-Rente nochmals größer.

Deshalb fördert der Staat im Gegenzug die neue Kapital gedeckte private Altersvorsorge, indem die Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden können.

Neu: Das Jahressteuergesetz 2007 bringt eine deutliche Verbesserung, vor allem für Selbstständige, mit sich. Beiträge zur Basisrente wirken von nun an vom ersten Euro an steuermindernd mit dem jeweils geltenden Prozentsatz (für 2007: 64 % der Beiträge). Im Jahr 2006 waren Beiträge zur Basisrente aufgrund der so genannten Günstigerprüfung bei Selbstständigen meist erst ab einem Beitrag von 4.305 EUR steuerlich relevant.

Unsere Lösung

Mit der BasisRente („Rürup-Rente“) bieten wir Ihnen die Möglichkeit, eine staatlich geförderte Rentenversicherung mit Vermögensschutz aufzubauen. Wir bieten Ihnen eine garantierte lebenslange monatliche Rente .

Die BasisRente ist insbesondere für Gutverdienende, Selbstständige und Freiberufler attraktiv, da sie einen besonders hohen steuerlichen Vorteil durch den Sonderausgabenabzug nutzen können.

Aber auch rentennahe Jahrgänge, die sich für kurze Laufzeiten entscheiden, profitieren von der neuen steuerlichen Regelung. Denn sie unterliegen in den ersten Jahren nach 2005 noch einem relativ geringen Besteuerungsanteil der Rente und sichern sich damit langfristig einen hohen Rentenfreibetrag für die Zeit des Rentenbezugs.

So funktioniert die BasisRente:

  • Sie zahlen einen laufenden Beitrag oder einen Einmalbeitrag (z. B. aus einer fälligen Lebensversicherung oder Erbschaft) ein und erhalten daraus eine garantierte monatliche Rente solange Sie leben.
  • Ihre Rente erhöht sich durch die Überschussbeteiligung , die sich nach den erwirtschafteten Überschüssen richtet.
  • Die BasisRente wird steuerlich gefördert.

Die Beiträge können Sie als Sonderausgaben bei der Steuer absetzen. Für 2007 können bis zu 64 % der gezahlten Beiträge (höchstens 64 % von 20.000 EUR bei Ledigen/40.000 EUR bei Ehepaaren) als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Bis zum Jahr 2025 steigt dieser Prozentsatz um jährlich zwei Prozentpunkte bis auf 100 % (höchstens 20.000 EUR bei Ledigen/40.000 EUR bei Ehepaaren).

  • Die Basisrente wird, da sie staatlich gefördert wird, entsprechend der Steuersystematik der gesetzlichen Rentenversicherung behandelt und nachgelagert, d. h. im Rentenalter besteuert.

Eine in 2006 ausgezahlte Basisrente ist zu 52 % mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Der Besteuerungsanteil erhöht sich bis zum Jahr 2040 auf 100 %. Der Besteuerungsanteil, der zu Ihrem Rentenbeginn gilt, wird für Sie dann für den gesamten Ruhestand festgeschrieben.

  • Die Basisrente ist ausschließlich für die Altersvorsorge konzipiert. Deshalb ist der Rentenbeginn frühestens ab dem vollendeten 60. Lebensjahr möglich.
  • Außerdem dürfen die Ansprüche aus einer Basisrente nicht übertragen, beliehen, veräußert, kapitalisiert oder vererbt werden.
  • Allerdings können Sie einen Hinterbliebenenschutz zusätzlich einschließen, zur finanziellen Absicherung Ihres Ehepartners oder Ihrer Kinder. Im Todesfall erhält Ihr Ehepartner eine lebenslange Hinterbliebenenrente. Den Hinterbliebenenschutz können Sie auch noch nachträglich einschließen, beispielsweise bei Heirat oder Geburt eines Kindes.
  • Auch für Unverheiratete bieten wir über spezielle Produktkombinationen eine Absicherung der Hinterbliebenen, in der Zeit bis zum Rentenbeginn, an.
  • Um in der Zeit bis zum Rentenbeginn auch gegen die finanziellen Risiken einer möglichen Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein, können Sie als Zusatzschutz eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung einschließen:
    • entweder durch Einschluss einer Beitragsbefreiung, d. h. im Fall der Berufsunfähigkeit übernimmt die Gesellschaft die weitere Beitragszahlung für den vereinbarten Versicherungsschutz
    • oder durch Vereinbarung einer Beitragsbefreiung in Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsrente, um Einkommensverluste auszugleichen