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Riester-Rente einfach gemacht

Nicht warten, starten! Denn jeder Monat zählt.

Die gesetzliche Rente wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Mit einer Riester-Rente können Sie sich eine zusätzliche private Vorsorge aufbauen. Das wird staatlich gefördert mit festen Beiträgen und zusätzlichen Steuervorteilen.

Bitte nicht nur die Förderung ist wichtig, sondern es muss auch ein Vertrag sein wo Sie einen Ertrag haben.

Der Rentenfaktor ist in der privaten Rentenversicherung eine wichtige Rechengröße. Auch die neuen Produktinformationsblätter für Riester- und Basisrenten konfrontieren Verbraucher mit dem Begriff.

Mit dem Rentenfaktor wird das gebildete Kapital der Versicherung bei Rentenbeginn in eine lebenslange Rente umgerechnet. Üblicherweise gibt er an, wie hoch die vom Versicherer gezahlte monatliche Rente je 10.000 € ist. Beispielsweise ergibt sich bei einem Rentenfaktor von 30 und einem gebildeten Kapital von 40.000 € eine monatliche, lebenslange Rente von 120 €.

Wichtig ist ein Rentenfaktor ohne Treuhandklausel , das bedeutet der Wert kann in Zukunft nicht verändert werden. Viele Anbieter haben so eine Klauseln und das wäre mitunter ein Grund den Anbieter zu wechseln.

Anbieterwechsel ist bei der Riester Rente unkompliziert möglich und leider auch oft dringend notwendig.

Falls Sie wissen möchten ob Ihr bestehender Vertrag auch zu teuer ist – so analysieren wir das gerne. Wir brauchen dazu nur den Anbieter und die Tarifbezeichnung. Da wir das kostenfrei anbieten , kann das 2-3 Tage dauern .

Es gibt ein PIB ( Produktinformationsblatt) wo alle Kosten aufgeführt werden und wir sehen leider oft laufende Kosten von über 10 % pro Jahr . Da nutzen auch die Förderungen nicht viel, um bei solchen Kosten sinnvoll Kapital aufzubauen.

Desweiteren auf die Kosten der Fonds betrachten und bei der Hochrechnung einbeziehen . Kostet ein Fonds z.B. 1,8 % pro Jahr Verwaltungsgebühr , dann fehlen diese 1,8 % Ihnen schon mal komplett. Macht der Fonds dann 4 % bekommen Sie nur 2,2 % davon ab . Nutzen Sie einen Fonds der z.B. 0,4 % kostet und der macht auch 4 % , dann bleiben Ihnen aber 3,6 % ….

Es sollten auch ausreichend Fonds zur Auswahl stehen – wir empfehlen nur Anbieter die mindestens 50 verschieden Fonds / ETF  zu Auswahl anbieten.

Um den richtigen Tarif zu finden skalieren wir hauptsächlich 2 Werte – den garantierten Rentenfaktor und den Kapitalwert der dazu genutzt wird. Unterstellen wir das die Anlage 4 % p.a. nach Kosten liefert , dann schauen wir welcher potentielle Anbieter liefert den höchsten Kapitalwert in Summe und wer hat dann den höchsten Rentenfaktor. Im Vergleich finden wir oft Unterschiede von bis zu 20.000 EUR im Kapitalwert. Das liegt an den laufenden Kosten …

Ich habe an einem Fortbildungs- und Qualifizierungsprozess der Initiative pro Riester teilgenommen und im Anschluss einen Abschlusstest erfolgreich absolviert. Die Initiative ProRiester will aufklären statt schlechtreden und den Dialog wieder auf die Sachebene führen. Im Sinne der Verbraucher und für das erfolgreichste staatliche Altersvorsorgeprogramm weltweit. Für weitere Information auf die Grafik klicken .

Die staatliche Förderung im Überblick

Information des Bundesfinanzministerium zur Riester Rente:

Mehr erfahren

Das Niveau der gesetzlichen Altersrente wird sinken – dies ist eine der entscheidendsten Folgen der Rentenreform 2002. Der Grund: Die Menschen in Deutschland werden immer älter, gleichzeitig gibt es aber zunehmend weniger jüngere Beitragszahler. Steigende Ausgaben und rückläufige Einnahmen – auf dieser Basis ist das gegenwärtige staatliche Rentensystem nicht mehr finanzierbar.

Für die Rentner von morgen droht somit eine neue Versorgungslücke. Bei gleicher – wenn nicht sogar noch steigender – Beitragsbelastung durch die Pflichtversicherung haben sie von dieser später spürbar weniger zu erwarten. Eine zusätzliche private Absicherung wird damit für einen Lebensabend ohne empfindlichen Verzicht mehr denn je zum Muss.

Einen erheblichen Teil der Beiträge übernimmt der Staat

Nun die positive Nachricht: Um die Versicherten zu entlasten und zugleich die Erziehungsarbeit von Eltern in Form von Rentenansprüchen zu honorieren, werden in Zukunft bestimmte Formen der freiwilligen privaten Altersvorsorge durch ein neues System aus direkten Zuschüssen und Steuervorteilen unterstützt. In Kurzform: Unter bestimmten Bedingungen zahlt der Staat einen beachtlichen Teil der Beiträge zu einer zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorge.

Die rechtlichen Bestimmungen hierzu werden – ähnlich wie beim Kindergeld – im Einkommensteuergesetz als kombinierte Zulagen- bzw. Sonderausgabenregelung verankert. Das entsprechende Gesetz ist am 1. Januar 2002 in Kraft getreten.

Wer wird gefördert?

Anspruch auf Förderung haben grundsätzlich alle, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen. Eingeschlossen sind auch:

  • Arbeitnehmer-/innen im öffentlichen Dienst,
  • Beamte, Richter, Soldaten,
  • Wehr- und Zivildienstleistende,
  • Nichterwerbstätige während der Kindererziehungszeit (3 Jahre),
  • geringfügig Beschäftigte, die auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben,
  • Bezieher von Lohnersatzleistungen (Arbeitslosen- /Krankengeld),
  • versicherungspflichtige Selbständige, insbesondere selbständige Handwerker,
  • Ehepartner der vorstehend genannten Personen.

Welche Anlageformen werden unterstützt?

Der Gesetzgeber will, dass die von ihm geförderten Vorsorgemaßnahmen dem Versicherten auch tatsächlich erst im Alter zugute kommen und dann für den gesamten Lebensabend einen verlässlichen Teil seines finanziellen Bedarfes abdecken. Darum sind private Anlageformen nach dem neuen Gesetz nur dann förderungsfähig, wenn sie u.a.:

  • eine lebenslange Rente garantieren
  • nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres fällig werden
  • mindestens die eingezahlten Beiträge bei Ablauf garantieren und
  • vor Abtretung oder Verpfändung geschützt sind.

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Die staatliche Förderung besteht aus drei Teilen:
einer Grundförderung,
einer Kinderzulage und
einem zusätzlichen einkommensabhängigen Steuervorteil durch den möglichen Sonderausgabenabzug.

Die maximale jährliche Grundzulage beträgt:

Jahr max. Grundzulage p.a.
2002 und 2003 38 EUR
2004 und 2005 76 EUR
2006 und 2007 114 EUR
2008 bis 2017 154 EUR
ab 2018  175 EUR

Sollten Sie und Ihr Ehepartner, der nicht versicherungspflichtig ist, steuerlich zusammen veranlagt werden, steht die Grundzulage jedem von Ihnen gesondert zu, wenn Sie beide eigenständige Altersversorgungsansprüche erwerben. Sie können sich also die doppelte Zulage sichern!

Die maximale Kinderzulage beträgt jährlich je Kind:

Jahr maximale Kinderzulage je Kind p.a.
2002 und 2003 46 EUR
2004 und 2005 92 EUR
2006 und 2007 138 EUR
ab 2008 185 EUR

Für Kinder die ab dem 01.01.2008 geboren sind wurde die Zulage auf 300,00 EUR erhöht.

Berufseinsteiger-Prämie

Berufseinsteiger erhalten neuerdings eine zusätzliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente, wenn sie mit dem Sparen beginnen, bevor sie 25 Jahre alt werden. Die Berufseinsteiger-Prämie beträgt 200 Euro und wird zusätzlich zur ganz normalen Riester-Förderung von 154 Euro jährlich ausbezahlt. Bedingung ist ein normaler Riester-Vertrag in dem jährlich vier Prozent des Arbeits- oder Ausbildungseinkommens angespart werden müssen (wer weniger spart, bekommt entsprechend weniger Grund-Förderung). Den Zusatzbonus gibt es nicht nur für neu abgeschlossene Riester-Verträge, sondern ihn bekommen auch alle Riester-Sparer, die bereits einen Vertrag besitzen und noch jünger als 25 Jahre sind.

Als Sonderausgaben können zudem unabhängig vom individuellen Einkommen nachfolgende Altersvorsorgeaufwendungen (Eigenbeiträge + Zulage) höchstens geltend gemacht werden:

Veranlagungszeitraum Altersvorsorgeaufwendungen p.a.
2002 und 2003 bis zu 525 EUR
2004 und 2005 bis zu 1.050 EUR
2006 und 2007 bis zu 1.575 EUR
ab 2008 bis zu 2.100 EUR

In manchen Fällen, z.B. bei hohen Einkommen, kann es günstiger sein, den Altersvorsorgeaufwand im Rahmen des Sonderausgabenabzugs geltend zu machen. Dies wird vom Finanzamt in jedem Fall geprüft. Ist die Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug höher als die Zulagen, wird die Differenz im Rahmen der Steuererklärung gutgeschrieben. Zu beachten ist: Weil der Aufbau dieser Form von Altersvorsorge aus nicht versteuertem Einkommen erfolgt, unterliegen die späteren Auszahlungen der Steuerpflicht.

Wie viel Eigenleistung ist mindestens nötig?

Trotz aller Unterstützung will der Gesetzgeber, dass jeder Versicherte auch einen relevanten eigenen Beitrag zu seiner Altersversorgung leistet. Um zu verhindern, dass bei hohen Zulagen-Ansprüchen der erforderliche Eigenbeitrag sehr gering wird oder die Zulagen allein schon den geforderten Prozentsatz vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen abdecken, sind Mindesteigenbeiträge festgeschrieben. Sie sind gestaffelt nach Jahr und Anzahl der Kinder:

Die Förderung bekommen Sie als Selbständiger auch, wenn Ihr Ehepartner zu dem geförderten Personenkreis gehört. Dann generieren wir für Sie einen Vertrag wo die Förderung einfließt und Sie nur den Mindestbeitrag von 60 EUR p.a. zahlen. Oder Sie nutzen den Steuervorteil voll aus.Wir bevorzugen das Nettoverfahren – d.h. die staatlichen Förderungen werden von Ihrem Beitrag abgezogen so dass Sie nicht mehr als nötig einzahlen müssen. Selbstverständlich sind die Mindestbeiträge dann noch zu beachten.

Gerne erstellen wir für Sie eine individuelle Berechung und Vergleichen die Fördermöglichkeiten.