Riesterrente

Riester-Rente einfach gemacht

Nicht warten, starten! Denn jeder Monat zählt.

Die gesetzliche Rente wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Mit einer Riester-Rente können Sie sich eine zusätzliche private Vorsorge aufbauen, wobei der Staat für Sie einen Teil der Beiträge übernimmt.

Bitte nicht nur die Förderung ist wichtig, sondern es muss auch ein Vertrag sein wo Sie einen Ertrag haben. Nutzen Sie die übersicht rechts: Riester-Check.
Denn die wertvollen Sparbeiträgen und Zulagen nützen Ihnen nichts, wenn die Vertragskosten zu hoch sind.
In der Regel sind die laufenden Kosten bei Riester Renten Verträgen 4-10 % auf die laufenden Beiträgen. Die werden dann jedes Jahr entnommen.
Sollten Sie schon einen derartigen Vertrag haben (in 95 % aller Fälle), dann prüfen wir gerne zu welchen Bedingungen Sie in Zukunft weiterhin die Riesterförderung nutzen können.
Der Gesetzgeber hat die Anbieter verpflichtet bei einem Anbieterwechsel das Vertragsguthaben auf den neuen Anbieter zu transportieren. Die Abwicklung übernehmen wir natürlich gerne.

Falls Sie wissen möchten ob Ihr bestehender Vertrag auch zu teuer ist – so analysieren wir das gerne. Wir brauchen dazu nur den Anbieter und die Tarifbezeichnung. Da wir das kostenfrei anbieten müssen Sie allerdings mit einer Wartezeit rechnen.

Die staatliche Förderung im Überblick

Information des Bundesfinanzministerium zur Riester Rente:

Mehr erfahren

Das Niveau der gesetzlichen Altersrente wird sinken – dies ist eine der entscheidendsten Folgen der Rentenreform 2002. Der Grund: Die Menschen in Deutschland werden immer älter, gleichzeitig gibt es aber zunehmend weniger jüngere Beitragszahler. Steigende Ausgaben und rückläufige Einnahmen – auf dieser Basis ist das gegenwärtige staatliche Rentensystem nicht mehr finanzierbar.

Für die Rentner von morgen droht somit eine neue Versorgungslücke. Bei gleicher – wenn nicht sogar noch steigender – Beitragsbelastung durch die Pflichtversicherung haben sie von dieser später spürbar weniger zu erwarten. Eine zusätzliche private Absicherung wird damit für einen Lebensabend ohne empfindlichen Verzicht mehr denn je zum Muss.

Einen erheblichen Teil der Beiträge übernimmt der Staat

Nun die positive Nachricht: Um die Versicherten zu entlasten und zugleich die Erziehungsarbeit von Eltern in Form von Rentenansprüchen zu honorieren, werden in Zukunft bestimmte Formen der freiwilligen privaten Altersvorsorge durch ein neues System aus direkten Zuschüssen und Steuervorteilen unterstützt. In Kurzform: Unter bestimmten Bedingungen zahlt der Staat einen beachtlichen Teil der Beiträge zu einer zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorge.

Die rechtlichen Bestimmungen hierzu werden – ähnlich wie beim Kindergeld – im Einkommensteuergesetz als kombinierte Zulagen- bzw. Sonderausgabenregelung verankert. Das entsprechende Gesetz ist am 1. Januar 2002 in Kraft getreten.

Wer wird gefördert?

Anspruch auf Förderung haben grundsätzlich alle, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen. Eingeschlossen sind auch:

  • Arbeitnehmer-/innen im öffentlichen Dienst,
  • Beamte, Richter, Soldaten,
  • Wehr- und Zivildienstleistende,
  • Nichterwerbstätige während der Kindererziehungszeit (3 Jahre),
  • geringfügig Beschäftigte, die auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben,
  • Bezieher von Lohnersatzleistungen (Arbeitslosen- /Krankengeld),
  • versicherungspflichtige Selbständige, insbesondere selbständige Handwerker,
  • Ehepartner der vorstehend genannten Personen.

Welche Anlageformen werden unterstützt?

Der Gesetzgeber will, dass die von ihm geförderten Vorsorgemaßnahmen dem Versicherten auch tatsächlich erst im Alter zugute kommen und dann für den gesamten Lebensabend einen verlässlichen Teil seines finanziellen Bedarfes abdecken. Darum sind private Anlageformen nach dem neuen Gesetz nur dann förderungsfähig, wenn sie u.a.:

  • eine lebenslange Rente garantieren
  • nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres fällig werden
  • mindestens die eingezahlten Beiträge bei Ablauf garantieren und
  • vor Abtretung oder Verpfändung geschützt sind.

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Die staatliche Förderung besteht aus drei Teilen:
einer Grundförderung,
einer Kinderzulage und
einem zusätzlichen einkommensabhängigen Steuervorteil durch den möglichen Sonderausgabenabzug.

Die maximale jährliche Grundzulage beträgt:

Jahr max. Grundzulage p.a.
2002 und 2003 38 EUR
2004 und 2005 76 EUR
2006 und 2007 114 EUR
2008 bis 2017 154 EUR
ab 2018  175 EUR

Sollten Sie und Ihr Ehepartner, der nicht versicherungspflichtig ist, steuerlich zusammen veranlagt werden, steht die Grundzulage jedem von Ihnen gesondert zu, wenn Sie beide eigenständige Altersversorgungsansprüche erwerben. Sie können sich also die doppelte Zulage sichern!

Die maximale Kinderzulage beträgt jährlich je Kind:

Jahr maximale Kinderzulage je Kind p.a.
2002 und 2003 46 EUR
2004 und 2005 92 EUR
2006 und 2007 138 EUR
ab 2008 185 EUR

Für Kinder die ab dem 01.01.2008 geboren sind wurde die Zulage auf 300,00 EUR erhöht.

Berufseinsteiger-Prämie

Berufseinsteiger erhalten neuerdings eine zusätzliche Förderung im Rahmen der Riester-Rente, wenn sie mit dem Sparen beginnen, bevor sie 25 Jahre alt werden. Die Berufseinsteiger-Prämie beträgt 200 Euro und wird zusätzlich zur ganz normalen Riester-Förderung von 154 Euro jährlich ausbezahlt. Bedingung ist ein normaler Riester-Vertrag in dem jährlich vier Prozent des Arbeits- oder Ausbildungseinkommens angespart werden müssen (wer weniger spart, bekommt entsprechend weniger Grund-Förderung). Den Zusatzbonus gibt es nicht nur für neu abgeschlossene Riester-Verträge, sondern ihn bekommen auch alle Riester-Sparer, die bereits einen Vertrag besitzen und noch jünger als 25 Jahre sind.

Als Sonderausgaben können zudem unabhängig vom individuellen Einkommen nachfolgende Altersvorsorgeaufwendungen (Eigenbeiträge + Zulage) höchstens geltend gemacht werden:

Veranlagungszeitraum Altersvorsorgeaufwendungen p.a.
2002 und 2003 bis zu 525 EUR
2004 und 2005 bis zu 1.050 EUR
2006 und 2007 bis zu 1.575 EUR
ab 2008 bis zu 2.100 EUR

In manchen Fällen, z.B. bei hohen Einkommen, kann es günstiger sein, den Altersvorsorgeaufwand im Rahmen des Sonderausgabenabzugs geltend zu machen. Dies wird vom Finanzamt in jedem Fall geprüft. Ist die Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug höher als die Zulagen, wird die Differenz im Rahmen der Steuererklärung gutgeschrieben. Zu beachten ist: Weil der Aufbau dieser Form von Altersvorsorge aus nicht versteuertem Einkommen erfolgt, unterliegen die späteren Auszahlungen der Steuerpflicht.

Wie viel Eigenleistung ist mindestens nötig?

Trotz aller Unterstützung will der Gesetzgeber, dass jeder Versicherte auch einen relevanten eigenen Beitrag zu seiner Altersversorgung leistet. Um zu verhindern, dass bei hohen Zulagen-Ansprüchen der erforderliche Eigenbeitrag sehr gering wird oder die Zulagen allein schon den geforderten Prozentsatz vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen abdecken, sind Mindesteigenbeiträge festgeschrieben. Sie sind gestaffelt nach Jahr und Anzahl der Kinder:

 

Die Förderung bekommen Sie als Selbständiger auch, wenn Ihr Ehepartner zu dem geförderten Personenkreis gehört. Dann generieren wir für Sie einen Vertrag wo die Förderung einfließt und Sie nur den Mindestbeitrag von 60 EUR p.a. zahlen. Oder Sie nutzen den Steuervorteil voll aus.Wir bevorzugen das Nettoverfahren – d.h. die staatlichen Förderungen werden von Ihrem Beitrag abgezogen so dass Sie nicht mehr als nötig einzahlen müssen. Selbstverständlich sind die Mindestbeiträge dann noch zu beachten.

Gerne erstellen wir für Sie eine individuelle Berechung und Vergleichen die Fördermöglichkeiten.